Der W202 rostet an bekannten Stellen, am schlimmsten an den vorderen Kotflügeln und den Wasserabläufen. Bewerten Sie jede Stelle am Auto, lesen Sie das Urteil und drucken Sie dann das Datenblatt aus (oder speichern Sie es als PDF) für Ihre Verhandlungsmappe.
Das W202-Kennzeichen. Die Kunststoffverkleidung abhebeln; die Kotflügelunterkanten und die Naht hinter dem Scheinwerfer blühen bei den Autos mit Wasserlack von innen nach außen auf.
Alle vier Ecken. Drücken Sie mit dem Daumen auf die Rohre; frischer Unterbodenschutz nur an den Wagenheberaufnahmen ist ein Indiz dafür, dass etwas versteckt wurde.
Auf einer Hebebühne. Die Kastenprofile um die hinteren Trägeraufnahmen überprüfen; strukturelle Fäulnis ist hier bei einem Standardauto ein KO-Kriterium.
Von unten her, niemals durch den Teppich. Verstopfte Schiebedach- und Stirnwandabläufe durchnässen die vorderen Fußräume und lassen die Bodenbleche verrotten.
Daumen unter jede Lippe und an der Viertelnaht drücken. Lippenfäule ist kosmetisch, Nahtfäule ist strukturell.
Teppich und Reserveradmulde herausnehmen. Die Radlaufnähte und das Abschlussblech unter der Stoßstange auf Durchrostung prüfen.
Sind die Abflusslöcher frei? Blasenbildung an der unteren Kantenverkleidung weist auf verstopfte Abflüsse hin.
Kanten, A-Säulen-Füße, Windlauf-Ecken trimmen. Eingeblasene Blätter lassen den Scheibenrahmen verrotten.
Säurekorrosion ist lokal und reparierbar, aber prüfen Sie, ob sie nicht in die Schweißnaht des Schotts vorgedrungen ist.
Leichter kosmetischer Fleck um den Einfüllstutzen. Verhandlungshinweis, kein Grund zur Beunruhigung.
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