
Dies ist ein Mercedes-Benz 190E 2.5-16 Evolution II aus dem Jahr 1990. Nummer 473 von 502. Die Nummer befindet sich auf dem Schaltknauf.
Mercedes hat nicht fünfhundertundzwei von diesen gebaut, weil der Markt danach verlangte. Sie bauten sie, weil die DTM-Homologation eine Produktionsserie vorschrieb. Fünfhundert auf der Straße, damit das Rennauto existieren konnte. Bis auf die letzten beiden verließen sie Sindelfingen in Blauschwarz Metallic – DB 199. Dies ist einer von diesen.
Ich habe ihn am 12. Februar 2022 auf Bring a Trailer gekauft. Achtzehntausend Kilometer. Erstauslieferung: Autohaus Santelmann, Lüneburg, Juli 1990. Danach Portugal, Griechenland, die Niederlande. Im März 2020 auf einen US-Titel in Florida zugelassen. Fahrgestellnummer WDB2010361F738813.
Der Motor ist der kurzhubige Cosworth 2,5 mit dem AMG PowerPack. Ab Werk 232 PS. Fünfgang-Getrag-Getriebe mit erstem Gang links unten. Sperrdifferential. Niveauregulierung. Siebzehnzoll-Sechsspeichen-Evo-II-Rädern. Recaro-Sitze in anthrazitfarbenem Leder. Zebrano-Holz auf der Mittelkonsole. Der Flügel am Heck ist der verstellbare, größer als beim Evolution I, denn das Aerodynamikpaket ist der Grund, warum diese Karosserie existiert.
Ich habe kein Restomod gekauft. Ich habe kein Tribute-Fahrzeug gekauft. Ich habe das Homologationsauto gekauft, in der Farbe, in der sie es tatsächlich lackiert haben, mit der Nummer noch auf dem Hebel.
Es braucht ein paar Runden in Sebring. Das war der große Kommentar. Das ist nach wie vor der Plan.
– Eddie Trujillo


Die Kraft wird über ein Fünfgang-Schaltgetriebe von Getrag und ein Sperrdifferenzial an die Hinterräder übertragen.




Der 2,5-Liter-DOHC-Reihenvierzylinder wurde von Cosworth entwickelt und verfügt über einen kürzeren Hub und eine größere Bohrung als das Standardmodell 2.5-16. Die Exemplare des Evolution II sind zudem mit dem AMG PowerPack ausgestattet, das eine überarbeitete Drosselklappe, einen Luftansaug, Nockenwellen, eine Motorelektronikprogrammierung und ein Abgassystem umfasst. Die Leistung wurde werksseitig mit 232 PS angegeben.

Auf dem Schaltknauf ist das Dogleg-Schaltmuster abgebildet und vermerkt ist, dass es sich bei dem Fahrzeug um die Seriennummer #473 handelt.



Die Kabine verfügt über beheizbare und konturierte Recaro-Vordersitze mit Polstern aus anthrazitfarbenem Leder sowie passenden Türverkleidungen, schwarzem Teppichboden und Zebrano-Holzverkleidungen an der Mittelkonsole. Zur Ausstattung gehören eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, ein Becker Grand Prix Kassettenradio, eine Außentemperaturanzeige, eine Digitaluhr und ein bodenmontierter Feuerlöscher.

Die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit sechs Speichen sind mit 245/40 Michelin Pilot Sport-Reifen mit DOT-Nummern aus dem Jahr 2003 bestückt. Ein passendes Reserverad mit einem älteren Dunlop-Reifen ist unter dem Kofferraumboden montiert. Der Evolution II zeichnete sich im Vergleich zum zeitgenössischen 2.5-16 durch eine geringere Fahrzeughöhe, eine größere Spurweite und größere Bremsen aus.




Zulassungen 190 E 2.5-16. 4. Juli 1990. Farbe 199, blauschwarz metallic. Heinz Eichler, Schnepfewinkel 4, Lüneburg. Kennzeichen LG-EV 534. Auf der nächsten Seite: Autohaus Santelmann, drei Namen, die man anrufen sollte, wenn er kaputtging. Dann verlässt er Deutschland. Ein portugiesisches Zertifikat vom 7. April 2011 weist ihn auf Manuel José do Espírito Santo Ferrão, erster Stock links, Rua Professor Reinaldo dos Santos, Lissabon, zu. Das Modell wurde vollständig ausgeschrieben: 190E 2.5 16 EVOLUTION II und das Fahrgestell, 738813. Farbe: preto e outras. Reifen bereits 245/40 ZR17. Unten bei den Bemerkungen: Er trug niederländische Kennzeichen, 2-69-96, seit dem 5. Juli 1990. Dem Tag nach Lüneburg.

Becker Grand Prix 779 Buch. Europäisches Werkstattverzeichnis. Die gelbe 190 E 2.5-16 Evolution 1990 Karte. Radanzugsmoment-Tabelle. Einfahr-Tacho-Karte: 1.500 km / 1.000 Meilen. Eingetüteter Stern. VDO-Clip. Schlüssel an einem SpeedArt-Anhänger. Schwarze Tasche. Ganz oben auf dem Stapel: AutoVisie, 10. Oktober 1990. “Batmans Benz.” Sie druckten den Flügel als Witz und Schlagzeile im selben Jahr, in dem Mercedes den 502 baute.

Eine Sammlung von Lackdickenmessungen ist in der Galerie zu sehen. Blauschwarz. Code 199U. Fahrgestell 738813. Sechzehn Eisenmessungen auf der Karosserie. Durchschnittlich 4,64 mil, etwa 118 Mikrometer. Das ist Werksstärke, keine Nachlackierung. Motorhaube, beide vorderen Kotflügel, beide Türen, beide hinteren Seitenteile, Heckdeckel, Schiebedach, Dachmitte und Dachversetzung. Das Messbild ist gleichmäßig. Eine Tür zeigt einen etwas höheren Wert. Nichts im zweistelligen mil-Bereich, das darauf hindeutet, dass ein Teil zweimal lackiert wurde.
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