
Das ist Hebe. Ein Mercedes-Benz 190E von 1991.
Sie kam als Limousine in Rabbits Garage an. Dunkelgrün, originale 15-Loch-Felgen, gelbe Blinker, der Daimler-Aufkleber auf der Scheibe. Zwanzig Tage vor diesem ersten Film trug sie bereits diese Farbe; die Überraschung war, wie unversehrt sie war. Antenne fährt mit dem Schlüssel aus. Spiegel, Schlösser, Rückenlehne über Schalter. Die Klimaanlage kühl in einem Auto von ’91. Automatik. Ein Schiebedach, das sich nicht mehr bewegte, weil das Auto von ’91 ist. Vor- und Nachteile.
Das Erste, was wegging, war das Lenkrad. Das Original war müde. An seiner Stelle: Ein Forever Sharp, verchromte Speichen, Holzrand. Der herausklappbare Pioneer im Armaturenbrett war nur eine Phase. Er flog immer wieder raus.
Phase 1 endet dort. Serienkarosserie, serienmäßige Radhäuser, der grüne 190er geparkt auf dem Kopfsteinpflaster unter dem Schild der Rabbits Garage, dann rollend unter Wolken auf Stahlfelgen und Radkappen. Das nächste Versprechen vor der Kamera waren die Scheinwerfer. Die echte Änderung war der Bausatz.
Der Rieger-Breitbau ist das, was das Auto jetzt ist. Verbreiterungen an allen vier Ecken herausgezogen, Schweller, die die Seitenschweller verbinden, Evo-Nase, der hohe Heckflügel, den man sieht, bevor man den Rest von ihr sieht. Auf dem Kofferraumdeckel steht noch immer 190 E. Das Kennzeichen ist immer noch IFR1H55. Das Grün ist nie verschwunden.
Unter diesen Bögen sitzen die geschmiedeten Brixtons: dreiteilig, gebürstete Fünfspeichen, polierte Felgenkante, „RABBITs“ in den Felgenkörper eingraviert. Im Innenraum ist das Platzhalter-Radio verschwunden. Unter einer individuell gravierten Blende hängt ein Alpine-Bildschirm, in der Mitte ein Philipp Plein „The $kull“, an beiden Seiten sind Totenköpfe in das Metall eingearbeitet.
Sie begann als kompletter 1991er 190E, den niemand zerschnitten hatte. Sie endete als ein Outlaw mit Rieger-Kit, der immer noch anspringt, immer noch kühlt und immer noch dieses Grün trägt. Das erste Video ist das Vorher. Die Autobahnaufnahmen sind das Nachher. Dasselbe Auto. Dieselbe Garage. Andere Silhouette.



Ein W201 190E 2.5 in dunklem Metallic-Grün mit Evolution-Karosserie: Kotflügelverbreiterungen, tiefe Seitenschweller, die Frontschürze mit Nebelscheinwerfern und der hohe Heckflügel, der das Auto schon aus hundert Metern Entfernung unverkennbar macht. Auf dem Kofferraum steht noch immer „190 E“ und „2,5“. Das Kennzeichen ist brasilianisch: IFR1H55. Unter den Radkästen sitzen die maßgefertigten dreiteiligen Brixton Forged-Felgen: gebürstete Flächen, polierte Felgenränder, „RABBITs“ im Felgenbett. Im Innenraum sind die Werksuhr und das Werksradio verschwunden: ein Philipp Plein The $kull in einer gravierten Blende, darunter ein schwebender Bildschirm von Alpine. Die Aufnahmen im Lagerhaus zeigten das Auto im Stillstand. Diese hier sind die entscheidenden. Breit, grün, in Bewegung.


Zuerst die schwarzen Vielspeichenfelgen: Mercedes-Nabe, schmaler polierter Rand, der grüne 190er sucht in der Lagerhalle noch seine richtige Haltung. Dann die geschmiedeten Brixtons: dreiteilig, gebürstete Fünfspeichen, tiefes Felgenbett, RABBITS im Felgenbett. Dasselbe Auto, andere Gewichtsverteilung an den Ecken.

Maßgeschneiderte Rabbits für den 190er. Dreiteilig, Hardware durch den Tubus, RABBITS auf der Innenseite eingeprägt. Gebürstetes Finish. Für dieses Auto gebaut, nicht aus einem Katalog.




Maßgefertigte Uhr und Alpine für den 190. Die Werksuhr und der Kassetten-/Radioeinschub sind entfernt worden. In der oberen Öffnung ist eine „Philipp Plein The $kull“ in einem individuell gravierten Metallgehäuse montiert. Zwei Totenköpfe flankieren die Uhr. Ornamente ziehen sich über die gesamte Breite der Armaturentafel, oberhalb der Lüftungsschlitze ist Lederpolsterung angebracht. Darunter befindet sich ein schwebender Alpine-Bildschirm. Der Startbildschirm zeigt Bluetooth-Audio, MediaXpander, Klang (Tiefe/Höhen), EQ, Zeitkorrektur und eine Live-Spannungsanzeige. Das Gerät ist so in die Anordnung eingebettet, dass die gravierte Blende weiterhin als Frontblende des Armaturenbretts wahrgenommen wird und das Alpine-Display direkt darunter hängt. Zwei Funktionen, eine Mittellinie: Zeit in Metall, Ton auf Glas.

Maßgefertigte Uhr, speziell für den 190 entwickelt. Die ursprüngliche Armaturenbrettuhr wurde entfernt. An ihrer Stelle: eine Philipp Plein „The $kull“, die genau in der Mitte eines gefrästen und gravierten Metallgehäuses sitzt. Auf der Lünette steht nach wie vor „PHILIPP PLEIN / THE $KULL“. Das Zifferblatt zeigt einen facettierten Totenkopf. Zu beiden Seiten davon sind zwei weitere Totenköpfe in die Blende eingraviert, eingerahmt von denselben Schnörkeln, die sich über den gesamten Streifen ziehen. Hier handelt es sich um keine serienmäßigen Zierelemente. Das Metall wurde auf die Breite des Innenraums zugeschnitten und bearbeitet, oben mit Leder gepolstert, während der untere Streifen dunkel belassen wurde, damit die Gravur das Licht reflektiert. Mit Quarzwerk und leuchtenden Zeigern funktioniert es als Uhr. Der Rest ist der Sinn des Ganzen: ein Einzelstück, speziell für dieses Auto angefertigt, das man erst sieht, wenn man bereits darin sitzt.






Der Kühlergrill ab Werk war derselbe, den jeder andere 190E trägt. Wir haben ihn gescannt, die Abmessungen und das Lochmuster beibehalten und ein neues Design über diese Geometrie gezeichnet. Die Einflüsse waren gemischt: eher moderne Mercedes-Vertikalstab-Sprache als zeitgenössischer W201. Die Datei war zu groß für einen Druck, also kam sie in drei Teilen aus dem 256-mm-Druckbett. Passstifte in den Fugen. Tigre-Lösungsmittelexprimer als Schweißnaht: schmilzt den Kunststoff, chemische Bindung, dann Karosseriearbeiten. Der Chromrahmen ist das Original. Der Stern ist das Original. Nur der Einsatz ist neu. An IFR1H55 in der Werkstatt angepasst. Die Einfassung benötigt noch Metallarbeiten und Lackierung in Wagenfarbe. Danach ist die Front weit genug fertig, um mit dem Evo-II-Kit zu beginnen, den sie für dasselbe Auto von Grund auf bauen.
Outlaw-Projekt Phase 3 // #190e #w201 #190evo2
Der Rock kommt 😮 💨 – jetzt von #190e #w201 @brixtonforged Projekt „Outlaw“!


Vor dem Rieger-Kit gab es eine Zeichnung. Zuerst die Linienarbeit: W201-Nase, Evo-Stoßstange, die Radläufe herausgezogen, ein dreiteiliges Rad im Radhaus. Dann Farbe, ein hartes Limettengrün, das nie auf das Auto kam. Der fertige 190er blieb dunkel. Die Silhouette in der Skizze ist die, die es wurde: Widebody 190E, tief, Lippe im Kotflügel, Flügel am Heck angedeutet. Diese Datei ist der Spoiler. Die Autobahnaufnahmen sind der Beweis.
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